Laut einiger wissenschaftlicher Studien hat bereits Spazierengehen enorm viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Das kannst Du gerne nochmal hier nachlesen: Spazieren gehen die unterschätzte Bewegung. Was Du selbst mit einem kurzen Spaziergang erreichen kannst, schafft kaum ein Medikament – und es kostet nichts, außer ein wenig Zeit.

Spazieren gehen ist wohl eines der stärksten „Medikamente“ das wir haben.

Harvard Medical School

Spazieren gehen kann dabei helfen, das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes zu senken, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu regulieren und sogar das Gedächtnis zu trainieren.

Ein täglicher moderater Spaziergang von nur 25 Minuten senkt das Sterberisiko bereits um über 30%!

Bereits 25 Minuten spazieren gehen täglich bringen viele gesundheitlichen Vorteile. Wer noch mehr für sich herausholen will, geht einfach längere Strecken, nimmt mal eine Steigung mit, oder erhöht seine Geschwindigkeit. Wer zusätzlich etwas für seine mentale Gesundheit tun will, sollte es mal mit „Breathwalking“ versuchen.

Richtig atmen beim Spazierengehen – oder wie Breathwalking gezielt Stress abbaut

Neben einem körperlichen Trainingseffekt gibt es auch noch einen mentalen. Schon mal was von „Breathwalking“ gehört? Breathwalking basiert auf einer Technik aus dem Kundalini Yoga und sorgt für ein tieferes, volleres und gleichmäßigeres Atmen beim Gehen. Die Vorteile? Wer tiefer atmet, wird effektiver Stress los. Dr. Jim Nicolai zeigt hier im Video wie es geht.

Zum Beispiel: die Wellenatmung. Vier Schritte lang einatmen. Und auf den nächsten vier Schritten wieder ausatmen. Einatmen sollte man dabei durch die Nase, ausatmen durch den Mund. Wem das unangenehm ist, atmet nur durch die Nase oder durch den Mund, wie es ihm am angenehmsten ist.

Eine andere Übung nennt sich Treppenatmung. Über vier Schritte hinweg atmet man dafür nicht gleichmäßig, sondern Schritt für Schritt ein und danach wieder aus. Man kann beide Atemtechniken auch miteinander kombinieren, wenn man möchte.

Was bringt Breathwalking?

Eine Studie hat gezeigt, dass selbst Menschen, die bereits an einer schweren Lungenkrankheit (COPD) litten vom Breathwalking profitieren konnten. Sie waren weniger depressiv, weniger ängstlich, ihre Lungenfunktion hatte sich verbessert und ihre Lebensqualität insgesamt war gestiegen.

Fazit:

Täglich spazieren zu gehen steigert nicht nur Dein Wohlbefinden, es hilft auch noch beim Abnehmen und kann Dich vor Krankheiten bewahren. Kombiniert mit einer effektiven Atemtechnik, ist ein Spaziergang ein wirksamer Weg um Stress abzubauen und Depressionen zu lindern. Außerdem wirst du auf gelenkschonende Weise fit und steigerst gleichzeitig dein Glückslevel. Also raus und spazieren gehen. Je öfter – desto besser.

Wenn Du mehr über die gesundheitlichen Vorteile wissen willst, die allein ein 25 minütiger Spaziergang bewirkt, welche Kleidung Du brauchst und ob ein Schrittzähler Sinn macht, lies bei Spazieren gehen die unterschätzte Bewegung weiter.

Einen Spaziergang kann man aber auch noch ganz anders nutzen: zum Beispiel beim „Pleasure Walk„, oder auch bei der japanischen Art eines Waldspaziergangs – dem Waldbaden.

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