Winston Churchill ist wohl einer der berühmtesten Anhänger des Powernaps zur Mittagszeit gewesen. Schon er wusste, was 50% der Weltbevölkerung ebenfalls tun: Mittags ruhen macht fit für den Tag und sorgt obendrein für gute Laune.

Churchill war der Meinung: keine halben Sachen beim Mittagsschlaf! Der wohl berühmteste Verfechter der britischen Form von „Siesta“ meinte: Wer wirklich Power aus dem Nap gewinnen will, der sollte sich ganz darauf einlassen. Also: Klamotten runter und rein ins Bett. Mag zu Homeoffice Zeiten vielleicht sogar möglich sein. Doch selbst im Büro kann der Powernap gelingen.

10 Tipps für das perfekte Powernapping:

  1. Wer gerne Kaffee oder grünen Tee trinkt, der sollte sich zunächst mal eine Tasse davon gönnen. Klingt erstmal kontraproduktiv, um einzuschlafen? Da ein Powernap eigentlich nicht länger als etwa 20 Minuten dauern sollte, hilft das Koffein optimal um nach dem Nickerchen schnell wieder richtig fit zu werden. Koffein entfaltet seine volle Wirkung circa 20 Minuten nachdem wir den Kaffee oder Tee getrunken haben. Perfekt.
  2. Regelmäßig zur gleichen Zeit entspannen. Der Körper gewöhnt sich daran und zieht auf die Dauer immer mehr Energie aus der kurzen Erholungsphase. Auch das Einschlafen fällt auf die Dauer leichter, wenn man immer zur gleichen Zeit abschaltet.
  3. Den richtigen Raum, oder die richtige Atmosphäre wählen, bzw. schaffen. Optimal ist es, sich für den Powernap hinzulegen. Wenn es dafür keinen Ruheraum gibt, kann das auch die Parkbank oder ein anderes ruhiges Plätzchen draußen sein, wenn das Wetter es erlaubt. Für drinnen gilt: Die Fenster schließen und sämtliche Geräusch- und Störquellen ausschalten. Wenn es möglich ist, kann man auch die Jalousien herunterlassen und so den Raum etwas abdunkeln. Oder eine Augenmaske aufsetzen.
  4. Den Wecker stellen und das Handy auf Flugmodus schalten.
  5. Es sich bequem machen: Schuhe auszuziehen, Knöpfe öffnen – nichts sollte mehr „einspannen“ beim Entspannen.
  6. Die Augen schließen, sich auf den Atem konzentrieren und gezielt die Muskeln entspannen.
  7. Du musst nicht zwingend einschlafen. Es genügt schon, sich einfach nur eine Ruhepause zu gönnen, um „Power“ zu tanken. Und: tiefes Atmen während der Pause hilft!
  8. Sobald der Wecker klingelt – erstmal ein paar positive, motivierende Gedanken denken und aufstehen.
  9. Ein Glas Wasser nach dem Nap sorgt zusätzlich für einen Frischekick.
  10. Jeder sollte die ideale Dauer des Powernaps für sich herausfinden: Diese liegt irgendwo zwischen 5 Minuten und sollte laut Studien nicht länger als maximal 45 Minuten dauern. Danach treten wir in eine tiefere Schlafphase ein – und der Powernap verkehrt sich ins Gegenteil: Wir kommen nicht mehr in die Puschen.

Was ein Powernap bringt und warum er für uns so wichtig ist, liest Du hier.

Was hilft Dir über das Mittagstief weg? Hast Du „Powernapping“ schon ausprobiert?

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